Über uns

Vom 06. bis zum 09. Juni 2016 laden wir – Studierende der Stiftung Europa-Universität Viadrina – Zuschauerinnen und Zuschauer aus Frankfurt (Oder), Słubice und Umgebung zum 19. deutsch-polnischen UNITHEA Theaterfestival ein.

UNITHEA ist ein internationales Theaterfestival, für dessen Konzeption, Organisation und Umsetzung ausschließlich Studierende verantwortlich sind. Schon seit 19 Jahren leisten wir einen besonderen Beitrag, der die beiden Städte, sowohl Frankfurt (Oder), wie auch Słubice, kulturell bereichert.  Das Rezept unseres Erfolges ist die Arbeit in einem Projektseminar, in dem die Teilnehmenden sich nicht nur mit den Grundlagen des Kulturmanagements auseinandersetzen, sondern auch mithilfe erworbener Kenntnisse in den Bereichen Programm, Public Relations und Finanzen das Festival realisieren.

Das Oderland steht für die Begegnung unterschiedlicher Gesellschaften und Kulturen. Das Theaterfestival UNITHEA trägt zur Entstehung einer neuen, grenzüberschreitenden Perspektive auf die europäische Nachbarschaft bei. Für die 19. Auflage des deutsch-polnischen Theaterfestivals steht das (hochaktuelle) Thema der Revolution im Vordergrund.

 

UNITHEA 19 – Revolution

 

In den letzten Jahrhunderten menschlicher Geschichte sind sie ein immer wiederkehrendes Element, das zum Teil den Lauf der Geschichte maßgeblich beeinflusst hat – Revolutionen. Es gab sie in jeder Kultur und in jeder Zeitperiode, es gab brutale und blutige Revolutionen, aber auch friedliche. Es gab kleine und große Revolutionen, kurze und welche über Jahrzehnte.

Mit diesem spannenden Thema wollen wir uns dieses Jahr bei Unithea 19 beschäftigen. Wir haben dabei vor allem die deutsch-polnische Komponente vor Augen, mit den jeweiligen Friedensbewegungen in den beiden Ländern in der Nachkriegszeit, aber auch aktuelle Revolutionen wie in der Ukraine oder Syrien. Ebenso wollen wir aber auch die längst vergangenen Revolutionen nicht vergessen und so einen thematischen und geschichtlichen Bogen spannen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Frieden und Hass, zwischen Versöhnung und gescheiterten Revolutionen zu einem möglichst vielseitiges Bild.

Natürlich soll unser Fokus aber nicht nur auf den politischen Revolutionen liegen. Thematisiert werden sollen auch die Bereiche der Kultur- und Sozialrevolutionen, sowie die gesellschaftlichen Revolutionen und Umbrüche als auch das ganz persönliche Thema der eigenen Revolution im Laufe eines Lebens, die Veränderungen und Konflikte mit sich selbst.

Wie in den Jahren zuvor, werden wir auch dieses Jahr stark mit in der Grenzregion angesiedelten Institutionen zusammenarbeiten, um auch somit eine Brücke nach Polen und in die Welt zu schlagen. Für das diesjährige Festival stehen uns passend zum Thema eine Vielzahl von interessanten und unkonventionelle Locations zur Verfügung, den Künstlern sind keine Grenzen gesetzt.